Treppenhausfassade der Nachkriegsmoderne im Denkmalschutz

München, Oberbayern
2021


Das repräsentative Verwaltungsgebäude in der Ottostraße wurde 1951 als Bau der Nachkriegsmoderne nach den Plänen des Architekten Emil Freymuth errichtet. Eine Fassadenbekleidung aus Marchinger Kalkstein, ein auskragendes Flachdach und die den Hauptblock hervorhebenden Balkone bestimmen das elegante Erscheinungsbild in städtebaulich wichtiger Ecklage. 2020 wurde die Anlage durch das Architekturbüro Landau Kindelbacher umfassend saniert, umgebaut und an aktuelle Anforderungen angepasst.

Für die großzügige Fassade des zur Hofseite orientierten repräsentativen Treppenhauses wurde in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ein individuelles Fensterelement entwickelt. Mit seiner schlanken Profilierung stellt es auf zurückhaltende Weise einen Bezug zu den Gestaltungsmitteln der Bauzeit des Gebäudes her. Die unterste und die oberste Fensterreihe wurden als öffenbare Ausstellfenster konstruiert, um eine wirksame Belüftung und Rauchableitung im Brandfall zu ermöglichen.