München, Oberbayern
Wettbewerb 2011


Wettbewerb mit ver.de Landschaftsarchitektur

Der Entwurf hebt die bestehende Störung auf und verbindet die Qualitäten der beiden divergierenden städtebaulichen Ansätze: die Baulinie entlang der Straße wird belegt und der unvollständige Blockrand zunächst wiederhergestellt, so dass sich die neue Bebauung selbstverständlich in das Quartier einfügt. In einer Überlagerung übernimmt die Hofbebauung die klare Nord-Süd Ausrichtung der Bestandsbauten aus den 60er Jahren. Es entstehen beidseitig gut belichtete Zweispänner, spannungsvolle Außenräume und eine bereits im ersten Bauabschnitt städtebaulich schlüssige Figur.
Mit einer Durchwegung des Blocks in Ost-West Richtung und großzügigen Öffnungen an der Adelheid- und der Hiltensbergerstraße wird der Innenbereich zum halböffentlichen Raum. Der neue Campus ist gegenüber der Straße und dem Erdgeschoss nurmehr um einen halben Meter abgesenkt und vermittelt zwischen dem Straßen- und Erdgeschossniveau und den Eingangshöhen der Bestandsgebäude. Rücksprünge und Einschnitte in der Zeile entlang der Agnesstraße stellen eine maßstäbliche Gliederung her und eröffnen zusätzliche Einblicke und Zugänge in die Innenhöfe.